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Die ganze Malerei hat bei mir schon früh angefangen und ich malte als Kind bis spät in die Nacht. Schon meine Vorfahren hatten eine künstlerische Ader (einschließlich mein Vater), und ich habe sie geerbt. Da ich im Kommunismus aufwuchs, hatte ich sowieso keine größeren Möglichkeiten mich weiter zu entwickeln. Also spielte ich für die Genossen ein braves Pionier-Mädchen, ging in die Schule und dachte über dieses komische System nach in dem wir lebten. Für mich war schon im Teenager-Alter klar: Hier bleibe ich nicht! Uns wurde zwar gesagt, was für ein schönes Land wir haben, doch es reisten immer mehr Leute ab, die nie wieder kamen und niemand wanderte ein. Zu unserem „großen Bruder“ Russland, durften wir auch nicht einreisen, wir mussten aber russisch lernen. Ich habe beschlossen zu Arbeiten (im Kommunismus hat sowieso jeder „gearbeitet“ – 0 % Arbeitslosigkeit) und einen Teil des Geldes, für meine Reise ins nichts, zu sparen.

Es kam aber anders: Die Mauer fiel. Ich war gerade mal 17 und machte meine Pubertät durch (Discos, schminken, Freundinnen, …). Mit 19 besuchte ich eine Freundin, die in Österreich arbeitete. Da hat sich auch schon ihr Chef in mich verguckt. Nach einer Woche fuhr ich wieder nach Hause. Sechs Monate später, nach einigen Telefonaten (obwohl ich kein Deutsch und er kein Slowakisch konnte), sahen wir uns wieder. Das war im August 1991. Verliebt – verlobt – und im Dezember 1991 verheiratet. Es war schnell, aber dafür hält es besser. Mittlerweile haben wir drei gesunde und hübsche Kinder, die uns viel Freude bereiten. Meine Kinder waren unter anderem ein großer Anlass wieder zu zeichnen zu beginnen. Somit habe ich hier in Österreich nach meiner Teenager-Pause wieder zu Malen begonnen. Auch wenn es nicht mein Hauptberuf ist, sondern mein Haupthobby, bereite ich so manchen Leuten ein bisschen Freude.

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